Mit Funkwetterstationen eigene Wetterprognosen erstellen
Eine Funkwetterstation ist eine digitale Wetterstation, die aus mehreren Teile besteht. Zu einem ist da die Basisstation der Funkwetterstation. Diese empfängt die Daten der Wetterstation über Funk und wertet sie aus. Die anderen Teile sind die verschiedene Sensoren, welche die Messdaten ermitteln und das benötigte Equipment, um diese an die Basisstation zu übermitteln. Die Sensoren einer Funkwetterstation werden an die gewünschten Stellen angebracht und sammeln dort dann Daten. Diese werden dann auf dem Display der Funkwetterstation angezeigt. Die generell verwendeten Sensoren sind Thermometer für innen und außen, ein Hygrometer, auch innen und außen und ein Barometer, welches meistens nur innen zu finden ist. Des Weiteren können bei größeren Funkwetterstationen auch noch ein Regen- und ein Windmesser (Anemometer) abgebracht sein. Auf der Grundlage des Luftdruckes erstellen Funkwetterstationen eine Wetterprognose, welche das kommende Wetter vorhersagt. Diese Prognose ist jedoch recht unzuverlässig, da sie andere für das Wetter verantwortlichen Faktoren außer Acht lässt. Moderne Funkwetterstationen berücksichtigen auch den Verlauf der Temperatur und alle anderen gesammelten Daten und erstellen daraus eine Wetterprognose. Diese sind zuverlässiger und stimmen lokal zu 70 bis 90 Prozent zu. Auch wenn die amtlichen Wetterprognosen mit 80 bis 90 Prozent stärker zutreffen, richten sie sich eher an größere Regionen, daher ist eine eigene Funkwetterstation eine gute Ergänzung zum normalen Wetterbericht, damit man nicht doch noch von einem kleinen Regenschauer überrascht wird. Mit einer eigenen Funkwetterstation kann man den Wetterbericht überprüfen und ist so vor größeren Überraschungen gefeit, wenn das Wetter mal wieder beschließt Kapriolen zu schlagen, Prognose hin, Prognose her.
eingetragen am 23.02.2009 von Alexander Schmidt