Wie funktioniert ein Elektromotor?
Der Elektromotor blickt auf eine lange Geschichte zurück. Maßgeblichen Einfluss hatte sicher Werner von Siemens, der 1866 eine Möglichkeit fand, größere Mengen Energie zu erzeugen.
Doch zunächst musste 1820 der Elektromagnetismus als Vorreiter entdeckt werden. Im Jahr 1837 wurde sogar das erste Patent auf einen Elektromotor vergeben, welches Thomas Davenport zugesprochen wurde. Erst in den Jahren ab 1837 trat Werner von Siemens in Aktion und verhalf dem Elektromotor zu einem großen Vorsprung. Auch heute noch, unterliegen derartige Motoren einer stetigen Weiterentwicklung, um eine effizientere, günstigere und umfänglichere Leistung erzielen zu können.
Elektromotoren sind als Stromerzeuger aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Sei die Waschmaschinen, der Mixer oder andere Haushaltsgeräte, ohne elektrische Motoren wäre ihre Nutzung sicher nicht so effizient und einfach. Auch im Bereich der Automobilindustrie sollen Elektromotoren aufgrund ihrer Umweltverträglichkeit nun zum Tragen kommen. Diese Motoren verfügen über eine ausgereifte Entwicklung, die es ihnen ermöglicht, mit einem geringen Energieverbrauch eine lange Distanz hinlegen zu können. Leider findet diese Technik in der breiten Bevölkerungsschicht bisher keinen wirklich großen Anklang.
Auch die Kleinen unter uns, haben bereits in jungen Jahren Spaß mit elektronisch betriebenen Spielzeugautos. Motoren erzeugen in ihrem Betrieb ein stetiges Magnetfeld, welches mit Hilfe eines Eisenkerns aufrechterhalten wird. Über eine Spule werden der so genannten Süd- und Nordpol des Elektromotors angesprochen. Durch eine beständige Drehbewegung erfolgt dann die Stromerzeugung. Die zahlreichen Motorbauweisen gewährleisten einen vielseitigen Einsatzbereich. So unterscheidet man zunächst Gleichstrommotoren, Wechselstrommotoren, Drehstrommotoren und Schrittmotoren. Während Gleichstrommotoren vorzugsweise für Straßenbahnen genutzt werden, sind Wechselstrommotoren in den Haushalten anzutreffen.
eingetragen am 13.08.2007 von Elke Lohre