Berufsbekleidung - immer gut aussehen
Der Zweck der Berufsbekleidung kann in verschiedene Richtung gehen. Zum einen soll die Berufsbekleidung den Punkt der „Corporate Identity“ unterstützen, zu Deutsch Unternehmensidentität. Die einheitliche und moderne Berufsbekleidung kann hier zum Aushängeschild der Firma werden. Neben dem Zweck der Erkennbarkeit, wird die Berufsbekleidung auch oft dahingehend eingesetzt, den Arbeitnehmer vor den Gefahren seiner täglichen Arbeit zu schützen. In diesem Punkt wird die schützende Berufsbekleidung auch vom Gesetzgeber vorgeschrieben.
Von jedem Beruf gehen verschieden Gefahren. Dementsprechend muss auch die Berufsbekleidung individuell für alle Berufe abgestimmt sein. Wie unterschiedlich die Schutzfunktion der Berufsbekleidung sein kann, werden wir im Folgenden feststellen.
Manche Arbeiter müssen durch die Berufsbekleidung vor extremer Kälte oder extremer Hitze geschützt werden, so zum Beispiel Feuerwehrmänner oder Arbeitnehmer in einem Kühlhaus. Bei anderen wiederum, gehen die Gefahrenquellen ihrer Arbeit von mechanischen Einwirkungen aus. Darunter fallen zum Beispiel die Berufsgruppen Schweißer, Bergarbeiter oder auch Gießereiarbeiter. Damit es nicht zu Verletzungen kommt, ist die schützende Berufsbekleidung bei diesen Berufsgruppen meist aus Leder mit Spezialfasern, welche Kevlar genannt werden. Nur dadurch kann die Berufsbekleidung den Arbeitnehmer optimal vor den mechanischen Einwirkungen schützen.
Andere Berufsgruppen wiederum haben verstärkt mit den Belastungen durch Säure, Gifte, Rauch, Staub oder auch Laugen zu kämpfen. Dies ist bei Hochofenarbeitern der Fall, bei Laborarbeitern, Lackierern oder auch gerade bei Chemiearbeitern. Dort besteht die Berufsbekleidung zum Teil aus Gummianzügen. Zum Teil wird aber auch eine spezielle Schutzbekleidung eingesetzt, die dann gasdicht ist. Verstärkt wird die Berufsbekleidung weitergehend durch Atemmasken oder PVC – Bekleidung.
Andere Berufsfelder hingegen sind permanenter, schädlicher Strahlung ausgesetzt. Die ist bei Arbeitnehmern im Bereich von Kernenergieanlagen der Fall oder auch bei Schweißern. Hier muss die Berufsbekleidung schützen, indem die Berufsbekleidung aus Synthesefasern besteht. Bei Schweißern besteht die Berufsbekleidung aus Lederanzügen.
Die Berufsbekleidung muss aus den genannten Gründen individuell und speziell angefertigt sein. Ansonsten kann die Berufsbekleidung in diesen Fällen nicht ihren schützenden Zweck erfüllen.
eingetragen am 15.03.2009 von Nils Domian