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Absinthe, ein Volksheilmittel oder eine Volksdroge?

Absinthe hat so große Heilkräfte und gehört somit zu den besten Heilkräuter die wir kennen. Es wirkt sowohl stärkend auf die Leber, die Nerven und die Verdauung, es ist heilend bei Magen und Darmproblemen, ist Harntreibend und leitet die Geburt ein. Außerdem hilft es bei Quetschungen und bei Bisswunden. Man kann es zum Würzen von Fleischspeisen verwenden, hierzu nimmt man junge und getrocknete Blätter. Aber auch einen Tee kann man aus dem Wermut Blättern bereiten: circa ein Teelöffel getrocknetes Kraut pro Teetasse, mit kochendem Wasser überbrühen und 5 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Mit Honig würzen und den Tee in kleinen Schlucken trinken. Wermut Kraut eignet sich in getrockneter Form auch zum Rauchen, letztendlich kann man auch noch daraus die Bitterschmeckende, alkoholhaltige Spirituose Absinthe daraus herstellen.

 

Möchte man Absinthe im eigenen kleinen Garten anbauen, sollte man unbedingt bedenken dass die Aussaat zwischen dem Frühjahr und im Sommer liegen muss. Die Samen sollten vom Regen fern gehalten werden. Wermut ist ein Lichtkeimer, deswegen darf man die Samen nur leicht Eindrücken und dann mit Wasser besprühen, nicht mit Erde bedecken. Zusätzlich kann man auch durch Stecklinge Wermut ziehen. Da Wermut aber starke Wurzelausschreitungen hat, mögen ihn andere Pflanzen nicht. Man sollte ihn deswegen immer alleine oder etwas separat im Garten anbauen. Auch eine Haltung in einem Kübel ist möglich. Die Ernte des Absinth, das einsammeln der Blätter sollte unbedingt während der Blüte des Wermuts erfolgen, dann haben die Blätter die meiste Kraft.

 

Absinth enthält ein Rauschmittel: Thujon. Dieses Nervengift welcher halluzinogener Auswirkungen auf den menschlichen Körper hat, ist nicht in allen Wermut Zubereitungen enthalten. Aber sehr wohl im Absinth, der aus dem Wermut hergestellten Spirituose. Möchte man diese Spirituosen gekauft, kann man im Internet einen Absinthe bestellen.