Das Rauchen

Um die Mitte der 50er Jahre wurde erstmals international anerkannt und auch nachgewiesen, dass der regelmäßige Tabakkonsum und das Rauchen das Risiko erhöht, an Krebs zu erkranken und in den Industrieländern ist Schätzungen zufolge knapp ein Drittel aller Krebserkrankungen immer auf den Konsum von Tabak zurückzuführen. Trotzdem gehen immer noch täglich allein in Deutschland gute 386 Millionen Zigaretten in Rauch auf und man wird dadurch noch zum Passivrauchen in vielen Situationen gezwungen.
Denn auch Passivraucher haben ebenfalls ein erhöhtes Krebsrisiko, denn wer mitraucht oder mitrauchen muss, erhöht sein Lungenkrebsrisiko um etwa gut 40 Prozent. Von dem Verzicht auf den Glimmstängel profitieren daher nicht nur immer die Raucher, sondern auch ihre gezwungenermaßen mitrauchende Umwelt und selbst für Menschen, die bereits an Krebs erkrankt sind, lohnt sich das Aufhören auch. Weltweit ist gut ein Drittel aller Krebsfälle mit Todesfolge immer auf das Rauchen zurückzuführen und die Beziehung zwischen Rauchen und Lungenkrebs ist zwar besonders auffallend, aber es ist jedoch heute zweifelsfrei erwiesen, dass Rauchen auch bei der Entstehung von Kehlkopf-, Mundhöhlen-, Magen- und Speiseröhrenkrebs eine wesentliche Rolle spielt und spielen kann. Raucher haben auch darüber noch hinaus ein erhöhtes Risiko für Blasen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs und höchstwahrscheinlich auch für Nierenkrebs. Und beim virusbedingten Gebärmutterhalskrebs der Frau begünstigen die Schadstoffe vom Zigarettenrauch auch die Krebsentstehung. Nicht vergessen sollte man auch immer neben dem Krebsrisiko die große Gefahr für das Herz, die Gefäßsystem und der Lunge, die auch durch das Rauchen stark angegriffen werden. Auch das Hautbild verändert sich bei Rauchern und wirkt bei einigen sehr blass. Nikotinersatzpräparate die einem das Aufhören erleichtern gibt es mittlerweile eine Menge.