Zahnverblendungen (Veneers)
Der Begriff Veneer ist aus dem englischen Sprachgebrauch übernommen worden. Die deutsche Übersetzung des Begriffs lautet verdecken oder verhüllen. Es handelt sich dabei um eine Art Schale, die auf den Zähnen angebracht wird. Aufgrund ihrer Zusammensetzung aus hauchdünnem, lichtdurchlässigem Keramik ist die Schale für Laien nicht mehr erkennbar, sobald sie angebracht wurde.
Veneers dienen primär der Korrektur von leichten Zahnfehlstellungen oder Zahnlücken, sowie der Beseitigung unerwünschter Zahnfarben bzw. Zahnverfärbungen. Sie bieten keinen medizinischen Nutzen, sondern haben in erster Linie kosmetische Effekte, und können dadurch Auswirkungen auf das seelische Wohlbefinden haben, falls man durch eine bestimmte Zahnfehlstellung oder auffällige Zahnverfärbung den Eindruck hat, die Blicke anderer Menschen auf sich zu ziehen. Veneers bergen kaum Risiken und sind normalerweise sehr gut verträglich für Zahnfleisch und Zähne.
Das Veneer wird mit Hilfe eines Spezialklebers auf die Oberfläche des betroffenen Zahnes geklebt, wobei vorher leider etwas Zahnschmelz vom betroffenen Zahn abgetragen werden muss, damit das Veneer hält. Nach der Abtragung des Zahnschmelzes wird zuerst ein Zahnabdruck erstellt und ein provisiorisches Kunststoffveneer angebracht. Erst danach erstellt der Zahntechniker auf Basis des Abdrucks das Veneer her. Veneers können prinzipiell von jedem Zahnarzt hergestellt werden, mache haben sich jedoch auf diese Art Zahnersatz spezialiert. Als Patient kann man evtl. den behandelnden Zahnarzt fragen, woher genau er die Veneers bezieht, da auf Veneers spezialisierte Labors besonders gute Qualität liefern.
eingetragen am 21.08.2007 von Kerstin Becker