Nähen als Hobby
Wer das Nähen als sein Hobby entdeckt hat, hat eine sehr kreative Möglichkeit gefunden, Dinge des täglichen Bedarfs selbst herzustellen. Man denke nur daran, wie viele Möglichkeiten der eigenen Herstellung es im Haushalt gibt. Grundkenntnisse über das Nähen sollten schon vorhanden sein. Man muss nicht gleich ganze Anzüge oder Abendkleider schneidern, aber eine Hose oder einen Vorhang zu säumen, sollte schon möglich sein. Empfehlenswert ist zu Beginn der Besuch eines Nähkurses. Kaufhäuser und Nähmaschinenhändler bieten solche an. Hier werden wirklich die Fähigkeiten vermittelt, die man benötigt, um einfache Dinge wie Röcke oder Oberteile herzustellen. Man bedenke wie sinnvoll es sein kann, Kinderkleidung selbst zu schneidern. Angefangen mit der Stoffauswahl, über das Auflegen des Schnittmusters und der Saumzugabe, bis hin zum Zusammenfügen der Einzelteile zu einem brauchbaren Stück lernt man hier alles. Selbst wenn man am Ende nur seine Tischdecken und Gardinen selber näht, einmal gelernt, hat man ganz andere Fertigkeiten auf diesem Gebiet. Das im Laufe der Zeit durch das Nähen viele Stoffreste anfallen ist normal. Diese sollte man aber keineswegs wegwerfen. Sie eignen sich hervorragend zu Herstellung von beispielsweise Puppenkleidung. Eine wunderschöne Idee, auch als Geschenk, ist die Herstellung einer Patchworkdecke. Hier wird aus den verschiedenartigsten Patchworkstoffen eine Art Flickendecke genäht. Man braucht nur viele gleichgroße Quadrate aus den Stoffen auszuschneiden, und zu einem großen Stück zusammen zu nähen. Die Rückseite wird aus einem einfarbigen Stoff gefertigt und dagegen genäht. Als Füllung kann man ein Vlies verwenden. So hat man eine schöne, individuelle Decke, für das Sofa oder das neugeborenen Baby.
eingetragen am 15.06.2007 von Gabriele Schötta