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Gran Canaria Reiseinfos

Gran Canaria ist ein immer beliebter werdendes Urlaubsziel der Deutschen. Viele Menschen wollen ihre Ferien im Süden verbringen und wählen die hübsche, kleine Kanareninsel als ihr Reiseziel aus.
Die kanarische Insel bietet eine herrliche Mischung an Vegetationen, die an amerikanische, afrikanische und europäische Landschaften erinnert. Kenner nennen die Insel deshalb liebevoll den „kleinen Kontinenten“. Im Zentrum der Insel erhebt sich eine circa 2.000 Meter hohe Bergkette, die immer wieder eindrucksvoll von bizarren Schluchten durchschnitten wird. Gran Canaria bietet noch mehr landschaftliche Besonderheiten. Wüstenähnliche Dünen, tropische Landstriche und Felsmassive wechseln sich über die ganze Insel ab. Auch die Klimazonen sind sehr vielfältig. Aufgrund des ganzjährig gemäßigten und angenehmen Klimas werden die Kanarischen Inseln auch als „Inseln des ewigen Frühlings“ bezeichnet. Trotz der auffallenden Nähe zur afrikanischen Wüste Sahara halten Passatwinde die heißen Luftmassen der Wüste fern und auch der kalte Kanarenstrom, der zum Golfstrom gehört, kühlt das im Süden für gewöhnlich heiße Klima ab. An der Küste liegen die Temperaturen im Sommer im Bereich um 25 °C und auch im Winter wird es normalerweise nie kälter als 17 °C.
Gran Canaria hat in den vergangenen Jahren einen erheblichen Anstieg in seiner Bevölkerung zu verzeichnen. Dieser Aufschwung resultiert in erster Linie aus Einwanderungen, die auf allen sieben kanarischen Inseln zu bemerken sind. 2006 überschritt die Inselgruppe die 2-Millionen-Marke an Einwohnern. Viele Ruheständler verlegen ihren Wohnsitz auf die südlichen Inseln und mieten sich dauerhaft eine Ferienwohnung Gran Canaria. Angeführt wird die Einwandererrate von den Deutschen, die 2006 mit 35.574 offiziell gemeldeten Bürgern zu verzeichnen waren, dicht gefolgt von den Briten, die 33.705 offiziell gemeldete Bewohner verzeichnet. Der Ausländeranteil liegt heute bei circa 12,3 %, die aus vielen verschiedenen Nationen stammen und ihre Existenz auf den kanarischen Inseln gründeten.
Gran Canaria wird hauptsächlich von Spaniern bewohnt, von denen viele ihre Wurzeln in der guanchischen Kultur finden. Die Guanchen bewohnten die Insel vor der Eroberung durch Spanien im 15. Jahrhundert. Die Spanier vernichteten die Kultur zwar größtenteils, doch die Ureinwohner vermischten sich mit den neuen Siedlern oder mit Nachbarkulturen, wie z.B. von Lanzarote. Deshalb können auch heute noch einige Inselbewohner ihre Familiengeschichte auf Guanchen zurückführen.