Die privaten Versicherungen als Wirtschaftsfaktor

Die privaten Versicherungen spielen eine wichtige Rolle als Investor und Finanzier der Wirtschaft, z.B. in Form von Beteiligungen in Aktiengesellschaften oder Immobilienfonds. D.h. die überschüssigen Beitragsanteile der Versicherungsnehmer werden verzinslich angelegt, um z.B. eine spätere notwendige Beitragsanpassung abzumildern. Der Wirtschaft wird also durch die privaten Versicherungen Kapital zur Verfügung gestellt, womit Investitionen getätigt werden können und neue Arbeitsplätze geschaffen werden können. Die privaten Versicherungen sind verpflichtet Geld heute zu sparen, um die Ansprüche ihrer Versicherten jederzeit und auch in Zukunft voll erfüllen zu können. Diese Maßnahmen werden in der Sozialversicherung, die auf dem Umlageprinzip beruht nicht getroffen, hier werden die Beiträge, die heute eingenommen werden, sofort in Form von Leistungen wieder ausgegeben. Die Anlagestrategien der Versicherungen sind langfristig angelegt, deshalb investieren sie in den Staat, z.B. in Staatsanleihen, in den Wohnungsbau und in die Wirtschaft. Vor allem die Lebensversicherungsunternehmen und die PKV Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet Vorsicht walten zu lassen. Die Kapitalanlagen sollen sicher und gleichzeitig rentabel sein und falls notwendig einen schnellen Zugriff ermöglichen.

Autor: Ulrich Lindemann
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