Shisha – Ein Mittler zwischen den Kulturen


Die Shisha wird in unseren Breiten immer beleibter. Es gibt immer mehr Shisha-Cafés und Lounges in denen man in einer entspannten und orientalisch anmutenden Umgebung auf bequemen Sofas und Teppichen im kleinen Kries eine Shisha genießen kann und der Hektik um sich rum für ein oder zwei Stündchen entfliehen kann. Ursprünglich kommen die Shisha und die Lebenseinstellung, die mit ihr verbunden ist aus dem orientalischen Raum. Ihre Wurzeln reichen zurück bis nach Indien, doch wurde sie das, was sie heute ist und was sie symbolisiert erst im arabischen Raum. Eine Shisha steht für Gastfreundlichkeit, Entspannung, Zeitvergessenheit und Gemeinschaft. Eine Shisha wird traditionell in Gesellschaft geraucht und von einem zum anderen weitergereicht. Das stärkt nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, es lässt sich auch beim gemeinsamen Rauchen besser unterhalten, diskutieren und Geseihten erzählen. Um eine Shisha richtig zu rauchen, bedarf es einer gewissen Vorbereitungszeit und auch die Shisha benötigt eine gewisse Zeit bis sie aufgebraucht ist. Daher ist das Shisha rauchen nichts für Eilige und Hastige, muss man sich doch dafür Zeit nehmen, um sie richtig genießen zu können und um dem Aroma des Tabaks Zeit zu geben sich richtig zu entfalten. Wenn man sich trifft, um eine Shisha zu rauchen, macht man das entweder in extra dafür vorgesehen Kaffee- und Shisha-Häusern oder in kleinen gemütlichen Räumen, die mit weichen Teppichen und Kissen versehen sind, sodass man sich richtig entspannen und austrecken kann, während man die Shisha konsumiert. Dieser Geist der Entspannung kann mit der Shisha nach Europa und bildet einen Gegenpol zu den hektischen Tagen. Daher verwundet es auch nicht weiter, dass immer mehr Europäer zu einer Shisha greifen.